Falzmaschinen

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  • Position des Einlauflineals (Grob- und Feineistellung)
    Alle Falzmaschinen bieten im Einlaufbereich, den sogenannten Schrägbandtisch. Am Einlauflineal wird bei den Grundfalzarten (symmetrisch) immer die Hälfte der Bogenhöhe eingestellt. Bei unserem Beispiel: Druckbogen 63 x 88 cm dementsprechend auf 31,5 cm. Hierzu wird ein Feststellrad gelöst und das Lineal auf das entsprechende Format eingestellt. Meist ist in diesem Bereich eine Skala, auf der das Maß abgelesen werden kann. Bei modernen (automatisierten) Maschinen fährt auch das Einlauflineal, automatisch*, auf die vorher eigestellten Werte im Eingabemenü der Maschine und/oder, das Maß ist im Display ablesbar. Bei nicht automatisierten Maschinen gibt es auch eine Feineistellung, die das genaue Einstellen, im Millimeterbereich, ermöglicht.
    *nicht alle auf dem Markt erhältlichen Maschinen bieten dieses Feature. Es gibt neuwertige Maschinen, die teilautomatisiert sind und diese Einstellung weiterhin von Hand getätigt werden muss.

    Schrägstellung des Einlauflineals
    Das Einlauflineal bietet auch eine Schrägstellung. Im Normalfall soll, diese Einstellung immer auf „0“ stehen. Also gerade. Gerade beim Rüstvorgang muss penibel darauf geachtet werden. (Ein schräg eingestelltes Einlauflineal verhindert meist ein gleichbleibendes Falzergebnis) In Einzelfällen (zum Beispiel bei nicht winkelig geschnittenen Bogen) ist es aber nötig, das Einlauflineal schräg einzustellen. Um dies zu bewerkstelligen ist in den meisten Fällen ein Feststellrad (Rändelschraube etc.) zu lösen und die Schrägstellung vorzunehmen. Nach dem lösen der Feststellschraube kann das Lineal in beide Richtungen (um ca. 5-10 mm) geneigt werden. Abzulesen sind die Werte an einer kleinen Skala.

    Fortsetzung folgt...

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  • Seitenanschläge Bogenbreite
    Der vordere und hintere Bogenanschlag (gesehen von der Bedienerseite) am Anleger sind genau auf das halbe Bogenformat (in Maschinenlaufrichtung) des Druckbogens einzustellen. Ist das Bogenformat beispielsweise: 63 x 88 cm (ein gängiges Format in Druckereien) werden beide Anschläge auf 31,5 cm eingestellt, womit gewährleistet wird das der Bogen genau mittig unter dem Saugband/Saugrad steht. Um dieses Maß einzustellen haben alle Falzmaschinen, meist auf der Traverse, auf denen die Anschläge sitzen, eine Skala mit den Maßangaben. Hierbei ist zu beachten, dass der Druckbogen für einen guten Papierlauf an beiden Seiten ein wenig „Luft“ braucht um möglichst Störungsfrei abgezogen zu werden. Um das zu gewährleisten verstellt man, nachdem man den Druckbogen im Anleger vorgestapelt hat, beide Seitenanschläge ungefähr 1-2 mm größer.

    Niederhalter und Niederhalterstangen
    Praktisch alle gängigen Falzmaschinen bieten im Anlegerbereich verschieden Möglichkeiten den Druckbogen niederzuhalten. Optisch unterscheiden sich die Niederhalter von Hersteller zu Herstellen nur minimal, bieten aber die gleichen Einstellmöglichkeiten und dienen demselben Zweck. Niederhalter dienen dazu den Druckbogen nach oben hin zu beruhigen bzw. diesen, wie der Name schon sagt, niederzuhalten. Dafür werden die Niederhalter auf einer Traverse, mittels Rändelschraube fixiert und möglichst so angeordnet, dass die gesamte Bogenbreite (in Maschinenlaufrichtung) in 10 cm Abständen, abgedeckt ist. Niederhalter sind immer auch in der Höhe (zum Druckbogen) mittels Rändelschraube zu verstellen. Auch hier ist zu beachten, dass der Abstand vom Druckbogen zum Niederhalter nicht zu klein gewählt wird. Steht der Niederhalter beispielsweise zu eng am Druckbogen, oder quetscht dieser den Bogen sogar ein, ist kein abziehen des Druckbogens durch das Saugband/Saugrad mehr möglich. Eine weitere Möglichkeit den Bogen niederzuhalten und für einen guten Papierlauf zu sorgen, sind die Niederhalterstangen. Diese befinden sich im Bereich des Schrägbandtisches und ragen meist ein paar Zentimeter bis in den Anlegerbereich. Auch diese werden möglichst in gleichen Abständen angeordnet. Zu beachten gilt, dass die Niederhalterstangen in der Höhe nicht verstellbar sind. Bemerkt man das der Abstand zwischen Bogen und Niederhalterstangen zu klein ist, hat man nur die Möglichkeit den Abstand des Druckbogens zum Saugband/Saugrad (*)zu vergrößern.

    Position des Bogentrenners
    Der Bogentrenner separiert den einzelnen Druckbogen, mittels Saug- und Blasluft von den restlichen im Anleger befindlichen Druckbogen. Nur eine Richtige Platzierung des Bogentrenners, nämlich an der hinteren Bogenkannte des Druckbogens, ermöglicht ein störungsarmes separieren der einzelnen Bogen. Die Bogentrenner unterscheiden sich je nach Hersteller, bieten aber immer die gleichen Einstellmöglichkeiten, hinsichtlich der Position. Der Bogentrenn befindet sich, auf einer über den Anlegertisch angebrachten Traverse, auf der er meist kugelgelagert mit einem Klemmgriff fixiert ist. Löst man den Klemmgriff kann man den Bogentrenner auf der Traverse verschieben und an der richtigen Position (Bogenkante) wieder fixieren.

    Blasluft des Bogentrenners
    Alle mir bekannten Bogentrenner bieten eigentlich nur zwei Einstellmöglichkeiten, hinsichtlich der Blasluft. Zwei, oder mehr Blasluftdüsen haben die Aufgabe, die Druckbogen die sich im Anleger befinden aufzufächern um ein störungsfreieres separieren dieser zu gewährleisten. Dafür kann man die Stärke des aus den Düsen kommenden Luftstroms einstellen. Eine weitere Düse bläst Luft unter den bereits separierten und angesaugten Druckbogen uns sorgt damit für ein besseres abziehen des Bogens durch das Saugrad/Saugband. Auch diesen Luftstrom kann man in seiner intensität (Kraft) verstellen, also die Luftstromstärke vergrößern, oder verringern.

    Saugluft des Bogentrenners
    Alle Bogentrenner heben den zu separierenden Druckbogen mittels Saugscheiben/Hubsauger an. Saugscheiben…

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